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Neue SVP-Frauenleitung im Bezirk Pustertal

Lena Santer Dapoz, Landesfrauenreferentin Renate Gebhard und Esther Mutschlechner Seeber (von links).

Bei ihrer jüngsten Sitzung am 8. Mai 2017 wurde die Spitze der SVP-Bezirksfrauenleitung Pustertal neu gewählt. Die in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigte Lena Santer Dapoz sprach mit uns über die bevorstehenden Aufgaben und das neue Programm der SVP-Frauen.

Puschtra: Wer sind die Frauen an Ihrer Seite?
Lena Santer Dapoz: Als meine Stellvertreterin wird mir weiterhin Esther Mutschlechner Seeber zur Seite stehen. Ulrike Grossgasteiger, Luise Eppacher und Ute Weber sind in die Bezirksfrauenleitung gewählt worden. Kooptiert wurde die ladinische Landesfrauenstellvertreterin Marina Crazzolara.

Was bedeutet Bezirksfrauenleitung?
Bisher gab es in den sieben SVP-Bezirken des Landes sieben SVP-Frauenleitungen und Frauenausschüsse. Nun wurde der Artikel 22 der Geschäftsordnung der SVP-Frauenbewegung abgeändert. Die sieben Bezirksfrauenleitungen werden neu aufgebaut werden.

Wie sieht das im Pustertal aus?
Im Pustertal haben wir 69 Ortsgruppen. Der jeweilige Ortsobmann wird eine Frau ernennen. Diese 69 ernannten SVP-Frauen werden alle der neuen Bezirksfrauenleitung angehören, um künftig effektiver für Frauenbelange im Bezirk eintreten zu können. Dies ist eine Aufwertung der Ortsausschüsse.

Was steht im neuen Programm?
Wir werden uns für die Stärkung des Frauennetzwerkes und für politische Weiterbildung im Bezirk einsetzen. Ein bis zwei Seminare zu aktuellen politischen Themen möchten wir künftig pro Jahr organisieren. Einen Wunsch richtet wir an unsere Landesrätin Martha Stocker: Wir Pusterer Frauen würden gerne über den neuesten Stand der Sanitätsreform informiert werden.

Welche Themen sind aktuell?
An erster Stelle ist hier die Realisierung von familienfreundlichen Arbeitszeiten zu nennen. Nach wie vor ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch besser zu organisieren. Ein weiteres wichtiges Problem ist die Situation der Kindergärten. Einmal klagen die Beschäftigten in den Kindergärten über lange Arbeitszeiten, zum anderen gibt es die Forderung, den Sommerkindergarten den Kindergartenstandards anzupassen. Die Kinderbetreuung außer Haus soll zwar zu keinem Familienersatz werden, aber hier braucht es vernünftige Lösungen, dafür werden wir uns einsetzten, genauso wie für die Rentenabsicherung der Frauen, um der Altersarmut entgegenzuwirken, wofür ja gerade Frauen prädestiniert sind. Wohnbauförderung und leistbares Wohnen sind ebenso ständig aktuelle Themen, auch damit werden wir uns beschäftigen.

Danke für das Gespräch. (SP)