

BRUNECK – Auch im Pustertal setzt man auf Innovation, Forschung, Entwicklung und Ausbildung. Am Donnerstag, 21. September 2017 wurde das ambitionierte Projekt Techpark Bruneck präsentiert, dessen Bau auf dem Areal des heutigen Busbahnhofs beabsichtigt ist.
Der Schwerpunkt des Techparks Bruneck wird im Automotive-Sektor liegen, einer bereits starken Branche in Südtirol und speziell im Pustertal. Und genau darum gehe es bei der Schaffung des Kompetenzzentrums in Bruneck: Um Stärken zu stärken und um Vernetzung von Unternehmen und Sektoren, betonten Landeshauptmann Arno Kompatscher und Klaus Mutschlechner, Automotive-Unternehmer in Bruneck bei der Vorstellung.
NOI-NATURE OF INNOVATION
Bereits in Bozen auf dem Gelände der ehemaligen Aluminiumfabrik entsteht ein NOI-Technologiepark, der Unternehmen, Forscher und Studierende vernetzt, damit Innovation gedeihen kann in den Forschungsfeldern Alpine Technology, Green Technology, Food Technology und Automation. 50 Prozent von Südtirols Exportleistung betrifft den Automotive- Sektor und jedes dritte Auto weltweit fährt mit Technologie aus Südtirol. In Bruneck drückte Bürgermeister Roland Griessmair symbolisch den Startknopf zum NOI Techpark Bruneck: „Das als gemeinsames Projekt von Wirtschaft und öffentlicher Hand, als Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschung und Ausbildung eine große Chance für das Pustertal und darüber hinaus darstellt.“
DER NEUE STANDORT
Entstehen wird der Techpark Bruneck auf 10.000 Quadratmeter am Standort des heutigen Busbahnhofes. Das 20 Millionen Euro teure Projekt, dessen Finanzierung gesichert ist, wird Labors, Räume für Netzwerkarbeit der Automotive-Betriebe, Ausbildungsstätten der Universität Bozen im Bereich Logistik- und Produktionsingenieurwesen sowie einen Veranstaltungsbereich beherbergen. „Baubeginn wird Ende 2019 sein, 2021 soll die Struktur in Betrieb gehen“, informierte Ulrich Stofner, Direktor der BLS, die auch den Technologiepark in Bozen realisiert. (SP)