Rückblick der JG-Pustertal

25 Jahre Erfolgsgeschichte
7. Juni 2019
Georg Schraffl aus St. Georgen
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Rückblick der JG-Pustertal

Dominik Oberstaller, Ruth Morandi und Klaus Mutschlechner (v.l.).

Pustertal – Es hat sich einiges getan, in der JG-Pustertal. Zeit für den Ausschuss, Rückblick zu halten und in eine Zukunft großer Jugendanliegen und Herausforderungen zu blicken.
Der Puschtra hat sich mit der JG-Pustertal für ein Interview getroffen.

Puschtra: Was hat sich in den vergangenen zwei Jahren alles getan?
Ruth Morandi: Es wurde daran gearbeitet, Politik für junge Menschen interessant zu gestalten. Wir haben daher die Sitzungen auch mit Vergnügung verbunden. Im Sommer 2017 haben wir einen Aperitif-Abend zum Thema „Quo vadis? Lebensfreude oder perspektivlos?“ organisiert, wo wir viele Experten begrüßen durften. Im Sommer und Herbst haben wir Veranstaltungen im Hinblick auf die Landtagswahlen besucht und unsere Jugendkandidaten bestmöglich unterstützt. Heuer gab es einen Skitag auf dem Speikboden.

Welches sind die derzeitigen großen Jugendanliegen im Bezirk?
Dominik Oberstaller: Momentan sind viele kleine Anliegen zu bewältigen: Die größte Schwierigkeit für junge Menschen sind die hohen Lebenserhaltungskosten und die Schwierigkeiten, sich ein Eigenheim zu finanzieren. Ansonsten gibt es viele Anliegen, welche anzugehen sind und wo weitergearbeitet werden muss, so zum Beispiel: öffentliche Verkehrsverbindungen auch nachts, Förderungen für Jungunternehmertum, Sensibilisierung für das Handwerk und vieles weitere.

Was stellt die größte Herausforderung bei der Jugendarbeit dar?
Dominik Oberstaller: Die größte Herausforderung ist die Sensibilisierung der Entscheidungsträger. Die jungen Leute haben Bedürfnisse und Anliegen, welche ernst genommen und umgesetzt werden müssen. Es ist sehr schwierig, junge Leute für die Politik zu motivieren. Ich glaube, das liegt in erster Linie daran, dass es allen ziemlich gut geht und es nicht zwingend notwendig ist für etwas zu kämpfen.

Die Frage der Sicherheit ist momentan sehr aktuell. Wie stehen Sie dazu?
Klaus Mutschlechner: In den letzten Jahren haben wir die aktuelle Sicherheitssituation analysiert, mit Sicherheitsorganen Gespräche geführt und uns mit fast allen Bürgermeistern des Pustertals getroffen, um die Lage in den Gemeinden zu verstehen. Um die Integration von Menschen mit anderen Kulturen zu garantieren, sollte man sich entgegenkommen: Eine konstruktive und verständliche Kommunikation ist die Voraussetzung, um die Lage zu verbessern.
(SH)