Toblach – 2. Runde:Unsere Bezirksgemeinschaft

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Toblach – 2. Runde:Unsere Bezirksgemeinschaft

Was macht die Bezirksgemeinschaft Pustertal? Welche Erwartungen haben die Gemeinden an einen der größten öffentlichen Arbeitgeber im Tal? Fragen wie diese wurden im Rahmen der Tour des Bezirksausschusses durch die Unterbezirke in Toblach diskutiert. Eingeladen zu diesem Austausch waren alle interessierten Gemeinderäte der Gemeinden Sexten, Innichen, Toblach, Niederdorf, Prags, Welsberg/Taisten und Gsies. Gemeinsam mit den Ausschussmitgliedern Friedrich Mittermair, Rita Moling und Margareth Schöllberger, dem stellvertretenden Generalsekretär Christof Preindl und dem Direktor der Sozialdienste Gebhard Mair ging Präsident Robert Alexander Steger auf die Kernbereiche der Sozial- und Umweltdienste ein und auf das von der Bezirksgemeinschaft geführte Radwegenetz ein. Breiten Raum gab der Präsident der aktuellen Situation in den Sozialdiensten, welche geprägt ist von einem Aderlass von Mitarbeitern aufgrund der Impfpflicht. Die Reduzierung und unter Umständen auch die Schließung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sei eine reale Gefahr, auf die man sich einstellen müsse, sagte der Präsident. Steger betonte, dass es sich hierbei nicht nur um ein vorübergehendes Phänomen mit vielen Problemen für die Betreuten und ihre Familien handle. Es sei davon auszugehen, dass dies sicht- und spürbare Vorboten sind für den prognostizierten Betreuungs- und Pflegenotstand. Deshalb müsse man schnell kreative Lösungen im Personalbereich finden.In der ausführlichen Diskussion mit den Gemeindevertretern gab es für den Einsatz der Bezirksgemeinschaft Lob und Anerkennung. Als große Herausforderungen wurden unter anderem die Grundablösungen für das übergemeindliche Radwegenetz und die unzureichende Finanzierung für die ordentliche Instandhaltung ausgemacht. Er ermunterte die Gemeinden, Projekte für den Ausbau des Radwegenetzes auszuarbeiten. Begrüßt wurde die Umsetzung eines Sozialzentrums in der Gemeinde Toblach.(BZG)