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„Eingriffe in Natur und Landschaft“

Pustertal / Unterland – Zusammen mit dem Heimatpflegeverband und dem AVS plante der Dachverband für Natur- und Umweltschutz die Exkursionsreihe zum Thema „Eingriffe in Natur und Landschaft“. Ziel der Exkursionen war es, Umweltausgleichsmaßnahmen vor allem Architekt:innen und Landschaftsplaner:innen näherzubringen.

Die erste Exkursion im Pustertal, am 19. September, war mit 25 Teilnehmer:innen ausgebucht. Nach Begrüßungsworten von Klaus Graber (Naturtreff Eisvogel), Simon Ferrara (Dachverband für Natur- und Umweltschutz) und Forstwirt Mauro Tomasi am Kienser Bahnhof, wurde die erste Station in Issing/Pfalzen angesteuert. Dort wurde vor über 20 Jahren in Zusammenarbeit mit dem Naturtreff Eisvogel eine Hecke auf einem Feldstück angepflanzt. Aus dieser Hecke, die aus heimischen Pflanzen besteht, wurde schließlich ein Paradies der Biodiversität. In St. Georgen/Bruneck wurde anschließend der Schulhof vorgestellt, der vor wenigen Jahren zusammen mit Planer Andreas Kronbichler zu einem wunderschönen Garten umgebaut wurde. Zum Abschluss wurde der Biodiversitätspark in Bruneck vorgestellt, hier entsiegelte die Gemeinde einen Bus-Parkplatz und kreierte daraus eine grüne Oase. Der zweite Teil der Exkursionsreihe fand am 3. Oktober im Unterland statt.

Florian Trojer vom Heimatpflegeverband, Judith Egger vom AVS und Biologin Kathrin Kofler begrüßten die 25 Teilnehmenden. Direkt am Bahnhof angrenzend wurde 2021 von der Stiftung Landschaft eine Apfelwiese in ein Biotop umgewidmet. Dabei wurde ein Teich errichtet, der sich in eine Perlenkette von Teichen entlang des Bahngrabens einfügen soll, erklärte Hanspeter Staffler, Vize-Präsident der Stiftung und Geschäftsführer des Dachverbands für Natur- und Umweltschutz. Dann wartete die nächste Station in Tramin. Nach einführenden Worten stellte Trockenmauer-Experte Toni Maier praktisch vor, wie eine Trockenmauer errichtet wird und anschließend konnten Beispiele für Trockenmauern bewundert werden.
red/pm