Liebe Leserin, lieber Leser,

die Faschingszeit liegt hinter uns und mit dem Aschermittwoch hat die 40-tägige Fastenzeit bis Ostern begonnen. In der katholischen Kirche gilt die Fastenzeit als Vorbereitung für das Hochfest Ostern und in beinahe jeder Weltreligion spielt das Fasten und der Verzicht zu festen Zeiten eine besondere Rolle. Fasten meint einerseits weniger zu essen oder auf bestimmt Lebensmittel zu verzichten und andererseits auch spirituelles Fasten: Innere Einkehr und Selbstreflexion. Es wird also nicht nur der Darm entlastet, sondern auch der Geist klarer. Wir leben in einer Überflussgesellschaft, gerade deshalb entscheiden sich viele Menschen wieder für einen bewussten Verzicht! Heute gibt es verschiedene Formen, die uns im Zusammenhang mit Fasten begegnen, wie zum Beispiel Heilfasten oder Intervallfasten, wo vor allem gesundheitliche Aspekte eine Rolle spielen. Gerne wird in der Fastenzeit auch auf Genussmittel wie Alkohol, Zigaretten und Schokolade verzichtet. Der Verzicht kann aber auch auf allerlei andere Gewohnheiten ausgeweitet werden, zum Beispiel auf den digitalen Konsum von Handy, Computer und Co. Wer die Fastenzeit nutzt, bekommt nicht nur die Chance auf gesundheitliche Vorteile, sondern auch auf eine spirituell neue Erfahrung.

Herzlich
Ihre Tanja Leitner

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