Liebe Leserin, lieber Leser,

sie sind unsere treuesten Freunde, warten auf uns, bis wir nach Hause kommen und in schwierigen Lebenslagen spenden sie uns Trost. Die Rede ist von unseren Haustieren. Ob Hund, Katze, Kaninchen, Hamster oder Meerschweinchen bei ihrem Anblick wird uns warm ums Herz. Wir besuchen mit ihnen die Tier-Schule, sorgen uns, wenn es ihnen nicht gut geht und pflegen sie rund um die Uhr. Sie danken es uns mit einem treuen Hundeblick oder einer sanften Katzenpfote.

Haustiere sind aber nicht nur niedlich zum Ansehen und kuscheln. Sie haben mehr auf Lager! Wissenschaftliche Studien haben längst bewiesen, dass Haustiere für unser körperliches und auch seelisches Wohlbefinden gut sind. Diese positiven und therapeutischen Wirkungen finden heute in den sogenannten Tiergeschützten Therapien ihren Niederschlag. Neben Hunden und Katzen finden zum Beispiel auch Pferde und Esel Eingang in diese Therapieformen. Der Kontakt zum Tier, so zum Beispiel das Streicheln, löst ein beruhigendes und entspanntes Gefühl bei uns aus. Ängste, Stress und Spannungen können abgebaut und bewältigt werden.

Zudem geben sie uns das Gefühl gebrauch zu werden, was besonders für viele alte Menschen, die alleine sind, oft eine wichtige emotionale Stütze darstellt. Wenn der Partner verstorben ist und die Kinder aus dem Haus sind, hilft das Haustier als treuer Freund über so manch schwierige Lebenslage hinweg. Zudem äußert fast jedes Kind einmal den Wunsch, ein Haustier zu halten. Die Kinder und Jugendliche lernen durch ein Haustier Verantwortung zu tragen, bekommen einen Spielkameraden dazu und in der Pubertät kann ein geliebtes Tier über vieles hinwegtrösten.

Da kann ich es nur begrüßen, dass für unsere Haustiere auch in der Öffentlichkeit Strukturen geschaffen werden, wo sie sich wohlfühlen können und für ihre Dienste an uns Menschen belohnt werden. So geschehen in der Gemeinde Bruneck, die sich für eine, den Hunden vorbehaltene, Zone entschieden hat. Diese neue Auslauffläche für Hunde wurde auf die Bedürfnisse unserer Vierbeiner ausgestattet und kommt den Hundebesitzern im Stadtgebiet sicher gelegen (lesen Sie mehr dazu unter unserer Rubrik Gemeinden).

Und wenn es unserem Vierbeiner gut geht, dann geht es auch uns gut! Und während sich unser Hund austobt, ergibt sich auch das eine und andere nette Gespräch unter den Hundebesitzern. Dann haben unsere treuen Vierbeiner es geschafft auch unsere sozialen Kontakte wieder auf Vordermann zu bringen.

Herzlich
Ihre Tanja Leitner – redaktion@puschtra.it