Pustertal – Führungswechsel im KVW-Bezirk .
7. November 2019
Gefahr am Straßenrand
7. November 2019
Alle anzeigen

NOI Techpark nimmt Form an

Bruneck – Im Mittelpunkt des Wirtschaftsstammtisches der Stadtentwicklung Bruneck, der vor kurzem im Raiffeisenforum abgehalten wurde, stand die Vorstellung des neuen Projektes „NOI Techpark Südtirol – Standort Bruneck“.

An die 150 Gäste waren der Einladung der Stadtentwicklung Bruneck zum Wirtschaftsstammtisch mit dem Thema „NOI Techpark Südtirol – Standort Bruneck“ ins Raiffeisenforum gefolgt. Christian Tschurtschenthaler, Präsident der Stadtentwicklung Bruneck, unterstrich gleich zu Beginn, dass das Projekt des NOI Techparks Südtirol mit Standort Bruneck für die Stadt zukunftsweisend sein wird. Es wird eine Plattform für Innovation, Wissen, Lebensqualität und Austausch werden. „Der NOI Techpark wird ein zentraler Ort für die Wirtschaft, aber auch für die Bevölkerung des Pustertals werden“, betonte der Bürgermeister Roland Griessmair. Der Bürgermeister ging auf den NOI Techpark als Kompetenzzentrum für die Automotive-Industrie ein. Der Park biete zudem Raum für Forschung und Entwicklung in diesem Bereich. Dazu würde der NOI Techpark Standort der Freien Universität Bozen sein und ein Gründerzentrum samt Coworking Space behinhalten. Dann noch ein Veranstaltungszentrum mit einem großen und mehreren kleineren Räumen. „Außerdem werden viele Parkplätze geschaffen, sowie eine Parkanlage als Kleinod für Bruneck“, sagte der Bürgermeister. Helga Thaler Ausserhofer, Präsidentin des NOI Techparks Südtirol, betonte, dass die Initiative von der Automotive-Industrie ausgegangen ist. Gerne griff man diesen Vorschlag auf und nun sei man stolz, dieses Projekt in dieser Konstellation in Bruneck realisieren zu können. Hubert Hofer, Vizedirektor des NOI Techparks bestätigte, dass alle Involvierten maßgebliche Impulse in der Konzeption gegeben haben und geben. Überhaupt wurde die gute Zusammenarbeit zwischen der Provinz Bozen, NOI Techpark Südtirol, der Gemeinde Bruneck, der Universität Bozen und der Automotive-Industrie von alle Vortragenden gelobt.

NOI Techpark steht kurz vor Baubeginn
Bereits im Frühjahr 2020 werde der Grundstein in Bruneck gelegt werden, verkündete der Leiter der Abteilung Bau am NOI Techpark, Martin Vallazza. Johannes Brunner, Leiter der Einheit „Automotive I Automation“ verwies darauf, wie wichtig die Forschung und auch die Vernetzung sind. Klaus Mutschlechner, Geschäftsleiter von Intercable und Präsident des Netzwerks Automotive Excellence berichtete, dass dieses Netzwerk aus den Unternehmen GKN Sinter Metals, GKN Driveline, Intercable, alupress und autotest insgesamt für 3.000 Arbeitsplätze in Bruneck und 13 Prozent des Südtiroler Exports verantwortlich zeichne. Bruneck sei also der perfekte Standort für dieses Kompetenzzentrum im Automotive-Bereich und werde wichtige Sichtbarkeit, Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit bieten. Nach dem Knappenhaus in Prettau werde nun auch im NOI Techpark mittels Wasserstofftechnologie Energie zwischengespeichert werden und bei Notwendigkeit wieder freigesetzt, erklärte Gottfried Rier, Senior Vice President Engineering & Quality GKN Powder Metallurgy, einen weiteren wichtigen Baustein dieses Projekts.
Nach knapp zwei Stunden schloss Christian Tschurtschenthaler den Abend und lud alle Gäste noch zu einem Umtrunk ein. In gemütlicher Runde fand noch ein reger Austausch über dieses wegweisende und innovative Projekt statt.
(RED)