

Pustertal – Vor kurzem fand eine Veranstaltung des Bezirks Pustertal im Unternehmerverband Südtirol in der GKN Sinter Metals in Bruneck statt. Die 80 Mitgliedsunternehmen des Verbandes im Pustertal sind Arbeitgeber für 5.800 Menschen, wie Bezirksvertreter Peter Rech unterstrich. „Die Realität in den Industrieunternehmen hierzulande ist geprägt von Hightech-Produktionen, automatisierten Prozessen und effizientem Einsatz von Ressourcen.
Nachhaltigkeit wird gelebt, ökologisch, sozial und wirtschaftlich“, so Rech. Damit dieser Beitrag auch weiterhin gesichert werden kann, brauchen die Produktionsbetriebe Entwicklungsmöglichkeiten in den Industrie- und Gewerbezonen. „Entscheidend ist aber auch das Thema leistbares Wohnen, wenn wir langfristig als Lebens- und Arbeitsort attraktiv sein wollen. Ebenso ist die Erreichbarkeit für das Pustertal nach wie vor zentral“, betonte Rech. Ausgehend von der Überzeugung, dass diese Herausforderungen nur gemeinsam gelöst werden können, waren unter den rd. 80 Teilnehmenden der Veranstaltung neben den Unternehmer:innen und Manager:innen aus den Mitgliedsunternehmen auch Bürgermeister und Ratsmitglieder zahlreicher Pustertaler Gemeinden. Wie der Vize-Präsident des Unternehmerverbandes Markus Kofler unterstrich, ist dafür das gegenseitige Vertrauen ausschlaggebend. „Wir brauchen mehr Vertrauen zwischen öffentlicher Hand und Unternehmen: das vereinfacht Prozesse und Abläufe, und lässt Entscheidungen und Innovationen zu.“ Nicht zufällig fand das Treffen am Sitz der GKN Sinter Metals in Bruneck statt. Am Beispiel dieses Unternehmens wurde der Zusammenhang zwischen Innovation und Produktivität klar ersichtlich. Werksleiter Marcel Gartner erklärte: „Dank ständiger Innovation auf allen Ebenen gelingt es uns, mit immer weniger Ressourcen immer mehr Leistung zu erzielen, was insbesondere angesichts der schwierigen Lage in der Automobilbranche unerlässlich ist, um wettbewerbsfähig zu bleiben“.
pm/red
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