

Sie helfen bei der raschen Lokalisierung von Personen, bringen Ausrüstung an schwer zugängliche Einsatzorte und entlasten Teams auf dem Weg durch schwieriges Terrain. Drohnen können Rettungskräfte unterstützen. Wie diese Potenziale sicher und praxistauglich genutzt werden können, stand im Zentrum der Abschlussveranstaltung des Interreg-Projekts START2 im NOI Techpark. Rund 70 Teilnehmende aus Forschung, Unternehmen und Einsatzorganisationen diskutierten die Projektergebnisse und die nächsten Schritte, um unbemannte Luftrettung in Bergregionen weiter voranzubringen.
„In Projekten wie START2 ist unsere Rolle als NOI, Unternehmen mit Forschungsinstituten wie Eurac Research und Anwendern – in diesem Fall den Bergrettungsorganisationen – zu vernetzen, damit Technologien schneller und effizienter aus der Entwicklung in die Anwendung kommen“, so Vincent Mauroit, Director of Innovation & Tech Transfer im NOI Techpark.
Bei der Abschlussveranstaltung wurden die zentralen Projektergebnisse vorgestellt – von Markt- und Technologieperspektiven bis hin zu Forschung rund um medizinische Evakuierungsszenarien und automatisierte Risikobewertung für die Flugplanung. Es wurden Fallbeispielen präsentiert. Abschließend wurden konkrete Maßnahmen definiert, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen: Die europäische Lieferkette soll gestärkt werden, um Know-how und Schlüsseltechnologien in Europa zu sichern. Parallel werden die im Projekt entstandenen Lösungen für sicheres Fliegen in extremen Umgebungen weiterentwickelt. Zudem sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, damit Rettungsorganisationen künftig schrittweise auf (teil-)autonome Systeme für schnelle Notfallmaßnahmen zurückgreifen können.
Das Projekt START2 wurde von der EU über das Programm Interreg Italien-Österreich kofinanziert. Projektpartner sind: NOI, Eurac Research, MAVTech GmbH, FlyingBasket GmbH, FH Kufstein, FH Kärnten, CNSAS Soccorso Alpino e Speleologico Veneto Zona Dolomiti Bellunesi, Südtiroler Bergrettungsdienst im AVS, Bergwacht Bayern, Bergrettung Tirol, Rotes Kreuz Kärnten, CNSAS Südtiroler Berg- und Höhlenrettung.
pm/red