Ozon bei Bandscheibenleiden

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Ozon bei Bandscheibenleiden

Ein Bandscheibenvorfall führt durch Druck auf die Nervenwurzeln oft zu quälenden Rücken- und Beinschmerzen. Wenn Standardtherapien versagen, muss es jedoch nicht gleich eine Operation sein. Eine besonders sichere und gut verträgliche Behandlungsform stellt die intramuskuläre Ozontherapie dar. Im Gegensatz zu invasiven Verfahren wird das medizinische Gas hierbei schonend in die tiefe Rückenmuskulatur injiziert.

Der biologische Wirkmechanismus
Bei dieser Methode spritzt der Arzt ein präzise dosiertes Sauerstoff-Ozon-Gemisch direkt in die Rückenmuskeln in Höhe des Bandscheibenvorfalls. Von dort aus entfaltet das Gas eine tiefenwirksame Dreifachwirkung:
Diffusions-Effekt: Moderne Untersuchungen zeigen, dass das Ozon durch das Muskelgewebe bis zur Bandscheibe wandert. Es entzieht dem Gallertkern Wasser, sodass dieser schrumpft und den blockierten Nerv entlastet.
Entzündungshemmung: Das Gas blockiert lokale Entzündungsreaktionen und schmerzauslösende Botenstoffe direkt im Gewebe.
•Zellregeneration: Die Mikrozirkulation und der Stoffwechsel in der beanspruchten Rückenmuskulatur werden spürbar verbessert.
Die Behandlung erfolgt rein ambulant und dauert nur wenige Minuten. Das macht das Verfahren extrem risikoarm und kommt ohne Strahlenbelastung aus.

Für wen ist die Methode geeignet?
Das Verfahren zeigt nach 2 Jahren bessere Ergebnisse als eine Operation bezogen auf Schmerzen und Stabilität. Bei frischen Vorfällen und chronischen Kreuzschmerzen sind die Erfolge sehr gut. Da kein Kortison zum Einsatz kommt, eignet es sich hervorragend für Risikopatienten.