

Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik waren vor kurzem zur 50-Jahr-Feier des Südtiroler Wirtschaftsring-Economia Alto Adige (SWR-EA) ins MEC-Eventcenter des Hotels Four Points by Sheraton gekommen. Den Auftakt der Feier bildeten die Reden des scheidenden Präsidenten Sandro Pellegrini und des neuen Präsidenten Lukas Brunner, der für die nächsten zwei Jahre die Führung des Südtiroler Wirtschaftsrings übernimmt. Unter dem Motto „Altes bewahren, Neues wagen“ will der neue, vom HGV vorgeschlagene Präsident dafür Sorge tragen, dass der Wirtschaftsring auch weiterhin mit starker und geeinter Stimme die Interessen der Südtiroler Wirtschaft vertritt. Wirtschaftsgesinnung stärken, Sozialpartnerschaft beleben, verlässliche Rahmenbedingungen einfordern: darauf kommt es Lukas Brunner in seiner Präsidentschaft besonders an. Kaufkraft, Energie, Mobilität, Digitalisierung, Fachkräftemangel, Mitarbeiterunterkünfte, Nachhaltigkeit: Das sind Themen, wo die Mitgliedsverbände im Wirtschaftsring derzeit besonders gefordert sind. „Südtirols Wirtschaft ist insgesamt gut aufgestellt. Dennoch gilt es, unsere Chancen zu erkennen und voll zu nützen“, ist der neue SWREA Präsident überzeugt. Lukas Brunner geht es um konkrete, nachhaltige Lösungen. Im Anschluss richteten Landeshauptmann Arno Kompatscher, Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat für wirtschaftliche Entwicklung Marco Galateo sowie Landesrat für Tourismus, Land- und Forstwirtschaft Luis Walcher ihre Grußworte an die Festversammlung. Im zweiten Teil des Abends stand der Rückblick auf 50 Jahre Südtiroler Wirtschaftsring im Mittelpunkt. Die ehemaligen Präsidenten Christof Oberrauch, Manfred Pinzger, Leo Tiefenthaler, Hannes Mussak und Sandro Pellegrini sowie die ehemaligen Direktoren Alexander von Egen und Alexandra Silvestri wurden zu ihrer Zeit im SWR befragt. So entstand eine unterhaltsame Reise durch die Geschichte des Verbandes. Die Jubiläumsfeier machte deutlich, wie sehr der Südtiroler Wirtschaftsring die wirtschaftliche Entwicklung des Landes in den vergangenen fünf Jahrzehnten mitgeprägt hat – und dass er auch in Zukunft mit klaren Impulsen Verantwortung für Südtirols Wirtschaft übernehmen will.
SWR/red