

Vom 14. März bis zum 28. März fand die diesjährige Ausgabe des Festival Dolomites in Toblach statt. Das Festival stand unter dem Motto “Glücksfälle“.
Den Auftakt bildete am 14. März das hochkarätiges Epoque Quartet aus Tschechien, das mit einem abwechslungsreichen 70-minütigen Programm von Django Reinhardt über Astor Piazzolla bis Nino Rota das Publikum begeisterte. Die feierliche Eröffnung des Festivals am 15. März wurde zu einem musikalischen Höhepunkt: Das Orchestra da Camera di Mantova (OCM) begeisterte unter der Leitung von Dirigent Hossein Pishkar mit einem Konzert von außergewöhnlicher Qualität. Im Zentrum stand die herausragende Geigerin Veronika Eberle. Ein weiterer Höhepunkt war das Preisträger:innenkonzert “Prima la Musica“, der eindrucksvoll die Zukunft der Südtiroler und Tiroler Musikszene präsentierte.
Am 21. März entfaltete sich mit “Gleißend Klingendes 1913“ ein intensiver Abend zwischen Literatur und Musik: Christian Sutter und das Windsbraut Quartett ließen ein Jahr der Extreme aufleben. Flirrende Klänge trafen auf eindringliche Texte, ergänzt durch eine kuratierte Mini-Ausstellung mit Werken und Büchern jener Zeit. Einen Tag später setzte das Landesjugendorchester Südtirol unter Edwin Cáceres-Peñuela ein kraftvolles Zeichen für die Zukunft, mit Stargast Benjamin Schmid und der Uraufführung von Mathias Schmidhammers „The Big Bang“. Am 27. März faszinierte Wolfgang Muthspiel mit seinem Soloprogramm “Etudes/Quietudes“: virtuos, poetisch, frei – ein fein gesponnener Dialog zwischen klassischer Gitarre und Jazz. Das große Finale am 28. März gehörte neuen Stimmen: Das K.K.-Klang-Kabinett berührte mit “Daham“ – roh, ehrlich, tief verwurzelt im Dialekt. Im Anschluss entfaltete das Sweet Alps Orchestra mit “Voyage“ eine mitreißende Klangreise zwischen Alpen, Balkan und Afrika.
pm/red