mit dem meteorologischen Herbstbeginn am 1. September ist es an der Zeit über den Sommer Bilanz zu ziehen. Der Landeswetterdienst titelt in seinem Rückblicktext zum vergangenen Sommer „Sommer der Extreme“. Insgesamt wurden in Bozen 32 Tropennächte mit Temperaturen nicht unter 20 Grad gemessen. Dazu gab es laut Meteorologe Dieter Peterlin vom Amt für Meteorologie und Lawinenwarnung an 27 Tagen Extremwerte von über 35 Grad. Die höchste Temperatur von 38,9 Grad wurde an drei Tagen erreicht: am 30. Juli in Bozen, am 31. Juli und am 5. August in Auer. Dieter Peterlin fasst zusammen, dass fünf Hitzewellen in Südtirol und Umgebung für diesen Extremsommer gesorgt haben, etwas Abkühlung hat es nur Anfang Juni, Mitte Juli und Ende August gegeben. Mit diesen Werten lässt der Sommer 2026 sogar den Rekordsommer von 2003 hinter sich. Entgegen allen Sorgen über zu geringen Niederschlag stellt der Meteorologe fest, dass der Sommer niederschlagsmäßig schlussendlich ausgeglichen war. Der Herbst ist zwar da, aber das Wetter zeigt sich auch im September von seiner sommerlichen Seite.
Herzlich
Ihre Tanja Leitner
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