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Aus Grau wird Grün

Südtirol – Versiegelte Böden sind zu einem ernsthaften Problem geworden: Wo Asphalt und Beton den Boden bedecken, kann Regenwasser nicht versickern, Straßen und Höfe heizen sich stark auf, und unser Lebensraum wird ungemütlich. Entsiegelung macht diese Prozesse rückgängig und leistet einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung, zum Hochwasserschutz, zur Biodiversität… Ein neuer Wettbewerb im Alpenraum sucht deshalb gelungene Entsiegelungsprojekte, die zeigen, wie versiegelte Flächen wieder zu lebendigen Böden werden. Entsiegelung bedeutet, versiegelte Flächen wieder durchlässig zu machen und sie ökologisch aufzuwerten.

Wettbewerb sucht inspirierende Beispiele
Damit gelungene Entsiegelungsprojekte im Alpenraum sichtbar werden und andere zum Nachmachen inspirieren, führt das vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) geförderte Projekt „Flächenentsiegelung im Alpenraum“ aktuell einen Wettbewerb für Entsiegelung und Bodenaufwertung 2026 durch. Gesucht werden Projekte, die versiegelte Flächen bereits erfolgreich wieder in lebendige Böden verwandelt haben – egal ob klein oder groß, ob auf privatem Grund, in Unternehmen oder im öffentlichen Raum. Alle können mitmachen! Die vier besten Projekte werden mit Gutscheinen im Wert von je 750 Euro ausgezeichnet. Einreichschluss ist der 22. Juni 2026. Der Wettbewerb ist Teil eines umfassenderen Projekts: Im Rahmen von „Flächenentsiegelung im Alpenraum“ erarbeiten die Auftragnehmer ifuplan und Plattform Land gemeinsam mit den Pilotgemeinden Steingaden im Landkreis Weilheim-Schongau und Vöran bei Meran eine praxisnahe Planungsmethodik zur kommunalen Entsiegelung für ländlich geprägte Gemeinden im Alpenraum. Alle Informationen zum Wettbewerb: https://www.plattformland.org/2026/03/04/wettbewerb-fuer-entsiegelung-und-bodenaufwertung-2026
pm/red