Editorial

die Reise zu heiligen Städten und Tempeln war bereits bei Griechen, Römern und Ägyptern beliebt. Im Judentum waren Wallfahrten ebenfalls üblich und Christen reisten seit dem 4. Jahrhundert ins Heilige Land. Diese religiös motivierte Form des Reisens zog im Mittelalter Menschenmassen an, die nach Jerusalem, Rom und Santiago de Campostela pilgerten. Diese Orte sind neben, Lourdes in Frankreich, Fàtima in Portugal, Guadalupe in Mexico auch heute noch beliebte Wallfahrtsorte und werden jährlich von Millionen von Menschen besucht. Die Wallfahrt nach Mekka, zur Kabba in der großen Moschee, ist wohl eine der berühmtesten Wallfahrten. Es muss jedoch nicht immer eine weite Reise sein, auch in Südtirol pilgern Menschen zu heimischen Gnadenorten. Im Pustertal befinden sich gleich mehrere dieser Kraftorte, die besonders im Mai gerne besucht werden. Auch Bittgänge gehören in Südtirol zur Tradition. Gemeinsam wird – im Gehen – für eine gute Ernte und den Schutz vor Unwettern gebetet. In unserer Maiausgabe, auf Seite 18, widmen wir uns dem Phänomen der Bittgänge und den Gnadenorten im Pustertal.

Herzlich
Ihre Tanja Leitner redaktion@puschtra.it

16. Februar 2017

Liebe Leserin, lieber Leser

die Reise zu heiligen Städten und Tempeln war bereits bei Griechen, Römern und Ägyptern beliebt. Im Judentum waren Wallfahrten ebenfalls üblich und Christen reisten seit dem […]